Chiropraxis Darga

FAQ

Kann man bei wiederholter chiropraktischer Behandlung „ausleiern“?

Amerikanische Chiropraktik und strukturelle Osteopathie zielen in der Anwendung auf die kleinen Facettengelenke der Wirbelsäule. Jeder Wirbel hat vier solcher Gelenke, zwei oben und zwei unten, die ähnlich Schuppen oder Dachschindeln angeordnet sind. Daraus ergibt sich eine senkrechte Verschiebungsebene.

Jedes Gelenk kann sich nur wenige Grade bewegen und ist in seinem Bewegungsspiel-raum durch Bindegewebe, wie Gelenkkapseln, begrenzt. Diese Gelenkkapseln dienen dem Schutz und der Versorgung des Gelenkes. Sie sind mit kleinen Spannungssensoren, die eine Überdehnung äußerst rechtzeitig melden, ausgestattet.

Wenn Sie einmal mit dem Fuß umgeknickt sind, wissen Sie, wie deutlich dieses Signal ist. Würde man also eine Gelenkkapsel überdehnen, was zu einer strukturellen Schädigung führen würde, geschähe das nicht unbemerkt.

Durch Bewegungsmangel und Anspannung im beruflichen Alltag bauen die kleinen Muskeln über diesen Gelenken eine erhöhte Spannung auf, die dazu führt, dass die Gelenkflächen unter zu viel Druck arbeiten müssen, dadurch schlecht versorgt werden und durch Unterdruck verkleben.

Ziel der Behandlung ist es, die oben beschriebenen Strukturen in ihrem natürlichen und schmerzfreien Bewegungsspektrum zu bewegen, quasi zu „entstauchen“ und dadurch die für eine gute Gelenkfunktion und Versorgung so wichtige freie Beweglichkeit wiederherzustellen. Das dabei deutlich hörbare Knacksen zeigt lediglich die Überwindung des Unterdruckes im Gelenk an, ist in der Regel schmerzfrei und führt nicht zu Verletzungen und Knochenbrüchen.

Gibt es Risiken und Nebenwirkungen?

Bei der Behandlung von Patienten mit Osteoporose, Arthrosen, Bandscheiben-vorwölbungen und Arteriosklerose ist natürlich äußerste Vorsicht geboten. Differentialdiagnostisch müssen andere Beschwerdeursachen, wie rheumatische Erkrankungen; Nierenkoliken; Knochenkrebs etc. ausgeschlossen werden.

Die empfindlichen Vertebralarterien in der oberen Halswirbelsäule können bei zu stark ausgeführten Drehbewegungen des Kopfes in ihrem Inneren verletzt werden, was zu Thrombosen und damit zu erhöhtem Schlaganfallrisiko führen kann.

Der gut ausgebildete Osteopath und Chiropraktiker wird deshalb größte Vorsicht walten lassen und niemals endgradige Drehungen des Kopfes induzieren, sondern immer dafür sorgen das der Patient in einer für ihn/sie komfortablen und ungefährlichen Position ist.

Übernimmt meine Krankenkasse diese Leistung?

Private Kassen und private Zusatzversicherungen übernehmen in der Regel die Kosten für Heilpraktiker im vertraglich vereinbarten Rahmen.

Einige gesetzliche Krankenversicherungen (TK; BKK-Mobiloil…) übernehmen neuerdings die Kosten für 6 Behandlungen pro Jahr, zu maximal 80%, oder max. 60,- € pro Behandlung.

Bitte erfragen Sie Näheres bei Ihrer Krankenkasse, denn es entscheiden sich immer mehr gesetzliche Kassen dafür, ihre Mitglieder bei osteopathischen Behandlungen zu unterstützen und diese Liste kann daher nicht aktuell sein. Voraussetzung hierfür ist ein Attest Ihres Hausarztes, in dem er eine osteopathische Behandlung in Ihrem Fall befürwortet. Ferner muss der Osteopath eine fünfjährige Ausbildung mit BAO-Abschlussprüfung absolviert haben.

Osteopathie
und
Chiropraktik

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Tel. 040 277 286

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